Über uns

Unser Stamm

Der Stamm Hademare ist eine eigenständige Jungengruppe innerhalb des Deutschen Pfadfinderbundes und in Hemer (NRW) beheimatet.

Unser Name

Der Name Hademare bedeutet wörtlich übersetzt „Wo das Wasser fließt“. Hademare ist die alte Bezeichnung für Hemer. Erstmals wurde der Name Hademare im Jahr 1072 erwähnt, als der Erzbischof Anno II. von Köln dem neu gegründeten Kloster Grafschaft beträchtliche Liegenschaften übertrug. Zu dieser Zeit bestand Hemer aus zwei Höfen und einer Kirche, der Vitus-Kirche.

Unser Wappen

Wappen des Stammes Hademare

Das Wappen des Stammes Hademare besteht aus drei Teilen. Die drei Teile repräsentieren die Herkunft des Stammes. Die drei gelben Doppelhaken auf schwarzen Grund stehen für die Stadt Hemer in Anlehnung an das Stadtwappen. Die roten und weißen Quadrate stehen für den Märkischen Kreis und das weiße Pferd auf rotem Grund steht für Westfalen.

Unsere Wurzeln

Die Pfadfinderbewegung wurde bereits 1907 durch den Engländer Baden-Powell ins Leben gerufen. Durch die Übersetzung des Buches „Scouting for Boys“, in dem Baden-Powell die Pfadfinderfertigkeiten beschrieben hatte, kam die Pfadfinderbewegung auch nach Deutschland. Am 18.11.1911 wurde in Berlin der Deutsche Pfadfinderbund gegründet. In Deutschland wurde die Pfadfinderbewegung durch die ebenfalls Anfang des letzten Jahrhunderts einsetzende Deutsche Jugendbewegung beeinflusst. Diese trat für ein selbstbestimmtes Leben der Jugendlichen ein, fühlte sich besonders der Natur verbunden und bereicherte die Gruppen durch ihre musische Arbeit. 

Der heutige Deutsche Pfadfinderbund wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von Walther Jansen (genannt Michael) in Berlin gegründet. Dieser hat jedoch mit dem oben erwähnten im Jahr 1911 gegründeten DPB kaum mehr als den Namen gemeinsam. Der heutige DPB steht mehr in der Tradition der "Reichsschaft Deutscher Pfadfinder", der viele der ersten Führer des Bundes angehörten.

Der Bund dehnte sich bald nach seiner Gründung nach Westdeutschland aus. Heute hat er etwa 2500 Mitglieder und Gruppen in vielen Teilen Deutschlands

Unser Wesen

Die bewährte Pädagogik Baden-Powells und das Wesen der Deutschen Jugendbewegung prägen auch heute die Arbeit des Deutschen Pfadfinderbundes. Die einzelnen Gruppen (Horten) führen regelmäßig einmal in der Woche Gruppenstunden durch. Die Horte umfasst etwa 5 bis 9 Jungen und wird von einem ausgebildeten Gruppenführer geleitet. Durch die kleine Gruppengemeinschaft, in der jedes Mitglied Aufgaben übernimmt, lernen die Jungen selbständig und verantwortungsbewusst zu handeln.

Unsere Heimabende

In den Gruppenstunden wird je nach Alter und Jahreszeit gesungen, gebastelt, gespielt; es werden Pfadfinderfertigkeiten wie Zeltaufbau und Orientierung geübt oder Fahrten vorbereitet. Zünftige Geländespiele, Erste Hilfe, Naturkunde, sowie Sport und Lagerfeuerrunden sind weitere Beispiele für die vielseitige Arbeit. Auf den Fahrten werden die gelernten Fähigkeiten angewendet. Bewegungsdrang und Abenteuerlust werden so auf sinnvolle Weise gestillt. Auf der Fahrt wächst die Gruppe erst richtig als Freundeskreis zusammen.

Unser Bund

Der Deutsche Pfadfinderbund ist gemeinnützig und als förderungswürdig anerkannt. Frei von konfessioneller und politischer Bindung, will er junge Menschen zur Selbstentwicklung ihrer Anlagen Wege weisen, die sie zu weltoffenen und selbständig denkenden Menschen werden lassen.

Der Deutsche Pfadfinderbund ist...

  • ein Pfadfinderbund, der das Pfadfindergesetz zur Grundlage seines Handelns macht, der im Geiste und in den Formen der weltweiten Bruderschaft lebt und seinen Weg in ein freies, weltoffenes Menschentum sucht;
  • ein autonomer Bund, wurzelnd in den Menschenrechten und in der Grundordnung unseres Landes, von niemandem abhängig und keinem verpflichtet als unserem Gewissen und Gesetz;
  • bündische Jugend, die aus innerer Bindung Gemeinschaft bildet und die ihr Leben aus eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung und mit innerer Wahrhaftigkeit führt.
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